arc42ify
arc42-Doku als Agent-Skill
Du gibst dem Skill ein Repo, eine Produktidee oder ein paar lose Notizen, und er macht daraus eine komplette arc42-Doku: alle 12 Kapitel in Markdown, dazu sauber gestaltete SVG-Diagramme statt der üblichen Mermaid-Kästen.
Funktioniert mit Claude Code, GitHub Copilot und OpenAI Codex. Du brauchst nur Python 3.
Installation in Claude Code
/plugin marketplace add Chris-Koenig/arc42ify
/plugin install arc42ify@arc42ify
Warum ich das gebaut habe
In meinem letzten Beitrag ging es um einen Freund, 52, dessen CV sich liest wie die Feature-Liste eines KI-Tools. Das trifft viele, deren Stärke darin liegt, anspruchsvolle Aufgaben sauber abzuarbeiten. Mich auch.
Bei mir war es Architektur-Dokumentation nach arc42, dem Standard, mit dem viele Unternehmen beschreiben, wie ihre Software aufgebaut ist. Darauf war ich richtig stolz. Heute erledigt das ein Agent.
Was sich im Business ändert. Was früher Expertenwissen und viel Zeit gebraucht hat, kann jetzt ein Tool. Das Erstellen übernimmt das Tool. Beurteilen muss das Ergebnis weiterhin ein Mensch: Stimmt es, passt es zum Unternehmen, und kann man es vor Kunden und Management vertreten? Dafür braucht es Erfahrung, und genau die wird wertvoller.
Meine AI-Transformation. Meine Hauptaufgabe ist eine andere geworden: Ich baue Tools, die meine Arbeit machen, statt sie selbst zu machen. Das ist ein Loop. Wo mich etwas Zeit kostet, baue ich ein Tool dafür, und das Tool wird mit jeder Korrektur besser. arc42ify ist eins davon.
Wie es sich anfühlt. Erst mal komisch. Das, worauf ich stolz war, erledigt jetzt ein Tool. Inzwischen bin ich auf etwas anderes stolz: auf die Tools selbst und darauf, dass ich beurteilen kann, ob ihr Ergebnis stimmt.
Meinem Freund habe ich geraten, etwas Echtes zu bauen. Daran halte ich mich selbst, und was dabei rauskommt, halte ich in meinem Arbeitsprotokoll fest.